Grundschulverbund Odenthal-Neschen

Klassenfahrt nach Xanten

Tag 1: Ankunft in der Jugendherberge - Kletterpark am Nachmittag                      

Nach unserer Ankunft in der Jugendherberge durften wir uns als erstes unsere Zimmer ansehen und unsere Sachen dort einräumen. Wir haben die Betten bezogen und unsere Koffer leer gemacht. Jeder hatte einen eigenen Schrank und wir haben uns schnell einigen können, wer in welchem Bett schläft. Das hat alles super gepasst.

Nach dem Essen sind wir alle zusammen in den Kletterpark gegangen. Zuerst haben wir die Kletterausrüstung bekommen. Eine Frau, die dort arbeitet, half uns, Sicherungsgurte anzulegen. Anschließend kam ihr Mann und hat uns erklärt, wie wichtig es ist, sich mit den Karabinerhaken zu sichern und wie man sich selber helfen kann, falls man das Gleichgewicht verliert und herunterfällt.

Es gab zwei Kletterparcours. Den Großen durften wir nicht ausprobieren, weil der nur für Erwachsene war. Aber auch der Kleine hat mir viel Spaß gemacht. Der war auch schwierig genug. Man musste von Station zu Station klettern. Es gab eine Art Spinnennetz aus Seilen, durch das wir hindurch klettern mussten. Und am allerbesten hat mir die Riesenschaukel gefallen. Die war über zehn Meter hoch. Damit jeder mal drankommt und die Zeit knapp war, durfte jeder aber nur einmal schaukeln.

 

Tag 2: Besuch des Römermuseums und des Archäologischen Parks

Am nächsten Morgen haben wir das Römermuseum in Xanten besucht. Dort waren Gegenstände aus dem Leben der Römer ausgestellt, die in Xanten gefunden wurden. In der Eingangshalle des Museums war ein Stück Boden ausgegraben, auf dem man Fußabdrücke von Kindern und Erwachsenen aus der Römerzeit sehen konnte. Da waren auch Kutschenspuren und Tierspuren. In Xanten hat man auch Rinderknochen aus der Zeit bevor die Römer kamen gefunden. Auf dem Museumsboden waren die Körper der Tiere mit Tape an der Stelle aufgeklebt, an der die Knochen gelegen haben. Und wir haben uns die alten römischen Bäder angesehen. Die wurden Thermen genannt.

Nach dem Museumsbesuch waren wir in einem Spielehaus, in dem man alte römische Spiele ausprobieren konnte. Nora und ich habe Mühle gespielt, meistens habe ich gewonnen 😊. Ein beliebtes und berühmtes römisches Spiel war das Steinspiel, das mich ein bisschen an „Hüpfekästchen - nur ohne Hüpfen“ erinnerte. Auf dem Boden war eine Pyramide mit vielen Zahlfeldern aufgezeichnet. Jeder Spieler durfte drei Steine werfen und erhielt die Punktezahlen, die auf den getroffenen Feldern standen. Der Spieler mit den meisten Punkten hat dann gewonnen.

Direkt neben dem Museum gab es einen neu erbauten Abenteuerspielplatz. Da durften wir dann alle noch eine Weile spielen, bevor es zurück in die Jugendherberge ging.

Tag 3: Adventure Golf - Stadtrallye in Xanten am Nachmittag

Am Mittwochvormittag waren wir alle zusammen beim Minigolf. Wir haben in vier Gruppen gespielt, jedes Team bekam zwei Schläger und zwei Bälle. Ich war mit Nora, Arwen und Corinna in einer Gruppe. Es gab insgesamt 14 verschiedene Bahnen, wir haben in der vorgegebenen Zeit aber nur 13 davon geschafft. Die Minigolfanlage lag an einem großen See, auf dem Schiffe fuhren. Auf dem See schwammen diese Wasserhühner, die beim Schwimmen lustig mit dem Kopf vor und zurück wackeln.

Wir haben alle geschwitzt, weil es an diesem Tag richtig warm wurde und der Rückweg zur Jugendherberge sehr anstrengend war.

Nachmittags waren wir dann in der Xantener Innenstadt. Wir sind erst ein Stück mit dem Bus gefahren und sind dann den Rest zu Fuß gelaufen. Frau Grundmann hat für uns eine Stadtrallye vorbereitet. Wir wurden wieder in Viererteams eingeteilt. Ich war diesmal mit Nora, Joel und Lina zusammen in einer Gruppe. Wir haben einen Zettel mit verschiedenen Aufgaben auf 3-4 Blättern bekommen. Zuerst mussten wir beim Norbertbrunnen eine Frage lösen, dann ging es weiter zum St. Viktor Dom und quer durch die Stadt. Einmal haben wir uns kurz verlaufen. Das war aber nicht schlimm, denn ein netter Mann hat uns geholfen, den richtigen Weg zu finden. Ein anderer Mann hingegen hatte uns vorher in die völlig falsche Richtung geschickt. An der Kriemhildmühle hat uns ein Ehepaar geholfen, die Fragen richtig zu beantworten. Das Xantener Tor haben wir nicht sofort gefunden, also haben wir uns bei den Leuten auf der Straße durchgefragt und es doch schließlich ausfindig gemacht.

Zum Schluss haben wir alle ein Eis bekommen. Wer mehr als eine Kugel wollte, musste das aber selber bezahlen. Danach durften wir noch etwas „Bummeln“ gehen. Ich habe dort meine Tundra, einen kleinen Glubschi-Schneeleoparden gefunden, Eigentlich wollte ich gar nicht so viel Geld ausgeben, aber ich fand ihn so goldig, da musste ich ihn einfach mitnehmen!

 

Tag 4: Besichtigung der Kriemhildmühle - Backen und Mahlen

Am Donnerstag waren wir alle noch einmal in der Kriemhildmühle. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt und haben zusammen mit dem Müller Brot gebacken und Mehl gemahlen. Ich durfte zusammen mit Corinna und Arwen das Windsegel für die Mühle ausrollen und mit drei Seilen am Flügel festmachen. Ich bin einmal auf den Flügel geklettert und habe dort die Seile an Haken befestigt. Zum Schluss durfte sich jeder noch von den frisch gebackenen Brötchen nehmen.

An diesem Abend mussten wir dann für den nächsten Tag unsere Koffer packen, denn am Freitag ging es zurück nach Hause.

 

Tag 5: Abschied von Xanten

Ich hatte ein bisschen Heimweh und habe mich sehr auf zu Hause gefreut. Direkt nach dem Frühstück ging es los zurück nach Haus.

Die Klassenfahrt war spitze, wir haben uns alle gut verstanden und viele tolle Sachen erlebt! Ich möchte einmal mit meiner Familie nach Xanten fahren, um ihnen alles zu zeigen.

 

Lena Mönnikes

November 2017
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