Grundschulverbund Odenthal & Neschen

Der Tag am Kohlenmeiler

Am Montag um 8.00 Uhr bin ich mit meinen Mitschülern der Klasse 3b nach Altenberg zum Kohlenmeiler gelaufen. Das waren 3 Kilometer zu laufen. Es war sehr anstrengend, aber zum Glück hatte es nicht geregnet. Als wir ankamen mussten wir erst einmal warten. Das war aber eher gut, da wir so Zeit hatten uns zu erholen und etwas zu trinken. Dann wurden wir abgeholt und haben die erste von sieben Stationen gemacht. Als erstes haben wir das Spiel „Katz fängt Maus“ gespielt. Anschließend sind wir mit dem Förster in ein kleines Waldstück gegangen. Dort hat der Förster uns junge und alte Bäume gezeigt. Nun zeigte er uns wie man die Höhe, die Breite und das Alter von Bäumen bestimmt.

An der zweiten Station lernten wir den Unterschied zwischen Holz und Holzkohle kennen und machten viele Experimente dazu. Bei den Experimenten haben wir herausgefunden, dass Holzkohlepulver Wasser reinigt und dass Holzkohle viel leichter ist als Holz, da das Wasser im Kohlenmeiler verdunstet.

An der dritten Station durften wir selbst einen Minikohlenmeiler aufbauen. Das ging so: Erst hat man einen prismaförmigen Schacht aus Holz in die Mitte gestellt, drum herum kamen viele Holzscheite. Anschließend kam eine Lage Stroh und zum Schluss wurde alles mit Erde abgedeckt.

Bei der vierten Station haben wir Zeichenkohle hergestellt und damit gemalt. Das ging ganz einfach: Wir mussten nur ein paar Äste zurechtschneiden und in eine Metalldose packen. Die Öffnung der Dose wurde mit Alufolie verschlossen. Da ging es ab damit ins Feuer. Dann nur noch ein bisschen warten und fertig war die Zeichenkohle.

Schließlich war Pause. Wir haben gegessen, sind in das Waldstück gegangen und konnten dort klettern und spielen.

Nun war die fünfte Station dran. Wir haben Stockbrot über dem Lagerfeuer gebacken und als es fertig war gegessen. Das war lecker! Nur bei einem Kind ist das Stockbrot total verkokelt und verbrannt, da haben alle gelacht.

Bei der sechsten Station bekamen wir alle eine rote Karte. Die war dafür da, dass man sie hochhalten konnte, wenn man etwas unfair fand. Hier wurde uns auch erklärt, wie und woraus man auch noch Kohle herstellen kann. Interessant fand ich die Idee, Kokosnussschalen oder Maisspindeln zu nehmen. Dann haben wir geschätzt, wie viel Kohle jedes Land in einem Jahr verbraucht. Deutschland hat am meisten verbraucht.

An der siebten Station hat uns ein Köhler über seinen Beruf erzählt. Wir durften sogar in eine echte Köhler-Hütte. Dort hat uns der Köhler gezeigt wie er lebt und wo er schläft. Eigentlich schläft er in der Köhler-Hütte, die aus Tannenzweigen gebaut ist, aber in Altenberg schläft er in einer kleinen Hütte aus Stein, da es so stark geregnet hat. Anschließend hat er uns eine alte Sage von einem Köhler, der nachts in den Meiler eingebrochen und verbrannt ist, erzählt. Das war sehr spannend und auch ekelig.

Besonders cool fand ich, dass der WDR da war und wir ins Fernsehen kamen. Das habe ich dann am Abend zu Hause angeguckt.

Zum Schluss sind wir wieder nach Odenthal zurück gewandert. Ich fand es einen sehr schönen Tag.

Am Ende des Tages war ich genau 22000 Schritte gegangen.

von Lukas 3b

Oktober 2019
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